Klinikum Wahrendorff, Tagesklinik und PIA
📍 Gerontopsychologen in Hannover
Klinikum Wahrendorff, Tagesklinik und PIA befindet sich in Hannover (Deutschland). Hervorgehoben in der Kategorie Gerontopsychologen, hat es eine Bewertung von 6.7. Sehen Sie hier alle Details.
Merkmale und Dienstleistungen von Klinikum Wahrendorff, Tagesklinik und PIA
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Eingang
Kundenbewertungen
Klinikum Wahrendorff, Tagesklinik und PIA hat eine Bewertung von 3.9 von 5 basierend auf mehr als 50 Bewertungen auf Google
Ich war im September 2025 dort, weil ich mit den Auswirkungen meiner Depressionen nicht mehr klar kam. Habe darüberhinaus ein paar gesundheitliche Einschränkungen, auf die schon mal keinerlei Rücksicht genommen wurde. Ich habe ernährungsrelevante Unverträglichkeiten angegeben, die bei Anmeldung noch ernst genommen wurden, während meines Aufenthalts dort aber nicht mehr. Die Sonderkost wurde nicht namentlich markiert, sodass jeder beliebige Patient sich bedienen konnte und dies auch oft tat. Sowohl die Veganer, als auch ich gingen oft leer aus. Auch gibt es keine Rückzugsmöglichkeit für Patienten, die sich kurzzeitig rausziehen müssen. Ich weiß, es ist eine Tagesklinik. Sie ist nicht für längere Aufenthalte gedacht. Aber ein Aufenthaltsraum mit einem Sofa oder so sollte eigentlich drin sein für solche Momente. Immerhin ist das eine Klinik, in der man sich mit psychisch herausfordernden Dinge auseinandersetzt. Mündlich wird einem zwar gesagt, dass man sich gerne kurzzeitig rausziehen kann, wenn es mental schwierig wird, aber Möglichkeiten dafür werden nicht geboten. Überhaupt ist die Klinik sehr kalt und lieblos eingerichtet. Therapeutisch gibt es einige gute und bemühte Mitarbeiter dort. Besonders zufrieden war ich mit meiner Bezugstherapeutin Frau Fritsch. Eine der Co-Therapeut*innen stach meiner Meinung nach jedoch leider sehr negativ hervor: sie redete nicht auf Augenhöhe mit den Patienten, sondern belehrte und infantilisierte uns regelmäßig und kam mit dieser Art sehr despektierlich rüber. Supervision wäre hier dringend angebracht. Ich bin nach zwei Wochen wieder gegangen, weil ich mich zunehmend schlechter und nicht ernst genommen dort fühlte. Das ganze Konzept ist komplett auf Gruppe ausgerichtet. Und Gruppe *kann* durchaus gut tragen. Aber für Menschen, die sich schon sehr lange mit sich und ihre persönlichen Probleme auseinandergesetzt haben, kann das eine ungeeignete Maßnahme sein. Lösungsbereitschaft ist hier jedoch nicht an der Tagesordnung. Ihr Konzept funktioniere, friss oder stirb. Mir wurde wortwörtlich von der eben erwähnten Co-Therapeutin gesagt, dass man das Konzept nicht an meine Bedürfnisse anpassen werde. Dabei hatte ich mir keinem Wort darum gebeten. Ich hatte um lösungsorientierte Idee gebeten, die für alle Seiten passen. Man möchte meinen, die Probleme hören dort auf. Aber nein. Dem ist nicht so. Im Anschluss erhielt ich den Entlassungsbrief, der zwei massive Fehler enthielt, von dem mir einer schwere Probleme machen könnte, sollte er in die falschen Hände geraten. Und das nur, weil die aufnehmende Ärztin sehr schlecht deutsch gesprochen und meine Aussagen falsch notiert hat. Die Klinik weigert sich nun, den Brief anzupassen, die Aussage decke sich ja mit ihren Unterlagen. Selten so eine inkompetente Einrichtung gesehen. Ich finde es sehr fahrlässig, dass die so verfahren bzw. verfahren dürfen. Immerhin geht es hier um Menschen, die Hilfe brauchen und die wenigsten sind in dieser Not noch in der Lage, sich zu Wehr zu setzen.
Für mich war die Tagesklinik die erste Station im therapeutischen Sinne. Nach 8 Wochen Aufenthalt kann ich nur sagen, dass es eine gute Entscheidung war, die ich immer wieder treffen würde. Kompetente, einfühlsame aber auch direkte und fordernde Therapeuten und Co Therapeuten, die ich sehr schätze und die ich tatsächlich vermisse. Hauptaugenmerk liegt hier auf gruppenbasierter geführter Verhaltenstherapie + wöchentliche Einzelgespräche mit einem Bezugstherapeuten. Essen war ok, Tagesplan ebenfalls. Negative Kritik fällt mir keine ein. Ich als Neuling kann jedem nur raten, probiert es aus! Diese Tagesklinik ist weder eine Schule noch ein Gefängnis und wenn ihr glaubt, ihr seid alleine mit eurer Erkrankung oder mit eurem schlechten Gefühl, in dieser Klinik seid ihr gut aufgehoben. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die Zeit, für die Erkenntnisse und für die Führung. Ich stehe erst am Anfang aber durch diese Einrichtung und die Therapeuten, habe ich einen Weg gezeigt bekommen, den ich nun beschreiten kann. Danke!
Der Besuch der Wahrendorff Klinik war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Hier wird der Slogan „Krankenhaus für die Seele" auch wirklich gelebt. Die TherapeutInnen vor Ort waren durchweg überaus kompetent und einfühlsam. Obwohl zwischendurch der Personalmangel sehr groß war und Stunden häufig vertreten wurden, haben sich die TherapeutInnen immer darum bemüht, uns PatientInnen mit einem Lächeln zu begegnen. Nur um ein paar Namen zu nennen: Frau Meiners, Frau von Wietersheim, Frau Werkmeister, Frau Filz, Frau Wendler, Frau Begemann, Frau Wilhelm, Frau Alahamar … alles Topfrauen, dank denen ich mich in diesen acht Wochen wirklich gut aufgehoben gefühlt habe. Ich war in Gruppe 2 und meine MitpatientInnen waren in meiner Gruppe alle so herzallerliebst- hier wurden wirklich Freundschaften fürs Leben geschlossen! Man sollte jedoch keine falschen Illusionen haben und denken, dass man geheilt aus der Klinik entlassen wird. Hier werden meist Menschen mit mittelschweren bis schweren Depressionen behandelt. In erster Linie wird man stabilisiert und man bekommt einiges an die Hand: viel Knowhow zum Krankheitsbild Depressionen und zu den Themen Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Selbstwert und Emotionsregulation. Hat ein bisschen was von einer Vorlesung an sich. In den Sitzungen Psychotherapie, GSK, PMR und Kreativzeit wird man dann etwas aktiver. Durch die vielen Gruppensitzungen konnte mir die Tagesklinik das geben, was eine ambulante Therapie nie in dieser kurzen Zeit geschafft hätte: Mein Sozialphobie zum Großteil zu heilen. Wer also Angst hat, in Gruppen vor anderen zu sprechen, muss nicht völlig falsch in der Tagesklinik sein. Stattdessen ist es in erster Linie wichtig, Empathie mitzubringen und die Fähigkeit, sich nicht immer in den Vordergrund zu drängen, andere aussprechen zu lassen und auch mal zuzuhören. Wer diese Kriterien erfüllt, wird einen schönen Aufenthalt in der Wahrendorff Klinik am Welfenplatz haben und hoffentlich nach der Entlassung genauso wie ich mit viel Dankbarkeit und Wärme im Herzen auf diese Zeit zurückblicken. <3
Ich war vor drei Wochen für acht Wochen in der Tagesklinik. Mir wurde sehr gut geholfen und ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Therapeuten haben ihr bestes gegeben. In einer Art Unterrichtsstunde habe ich viel über die Krankheit Depression erfahren, was mir jetzt weiterhilft. Auch wurde uns die Achtsamkeit und unsere Gefühle näher gebracht, so dass ich vieles im Alltag davon gebrauchen kann. Mein Selbstwertgefühl ist gestärkt worden, sei es in den Einzel- sowie in den Gruppengesprächen. Unsere Gruppe war/ist eine tolle Gruppe gewesen, die sich auf Augenhöhe und respektvoll begegnet ist. Einige Freundschaften sind auch entstanden, wo jetzt im Alltag ein Austausch stattfindet. Ich würde sofort wieder in diese Klinik gehen, da sie mir sehr geholfen hat. Vielen Dank auch an die Sozialarbeiterin, sie ist ein wahrer Schatz!
Ich bin super begeistert von dieser Tagesklinik, ich hab viel gelernt und viel mitgenommen in den 8 Wochen. Natürlich ist es auch anstrengend und man sollte sich auch gut einbringen, die Zeit ist ja für einen selber. Klar haben die verschiedenen Therapeuthinnen und Therapeuten ihre Stärken und Schwächen, das gilt aber für alle Menschen. Schlechte Bewertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen. Danke an das Klinikumpersonal, für neue Wege und Ansichten. Falls ich mal wieder in eine Tagesklinik gehen sollte, dann auf jeden Fall hier.
Ich war vor kurzem für acht Wochen in dieser Klinik. Das gesamte Personal dort ist sehr nett und alle sind bemüht, zu unterstützen, sofern das möglich ist. Zum Teil fehlt es etwas an der Organisation, allerdings trifft das im gesamten auf den medizinischen Sektor zu und war hier nicht schlimmer als anderswo. Auch hier ist teils der Krankenstand und Personalmangel merkbar, wenn der Empfang nicht besetzt ist oder hin und wieder der Tagesplan verändert wird. Das Essen ist leider typisch Krankenhaus. Hier war der Caterer-Wechsel in der Mitte meiner Therapie leider auch nicht gewinnbringend. Das Ergotherapeutische Angebot war für mich wenig zufriedenstellend, da diese Zeit nicht begleitet ist und mir die Materialien wenig zugesagt haben. Ich habe mir dann was von zu Hause mitgebracht. Mir hat der Aufenthalt sehr geholfen. Ich konnte mich und meine Emotionen neu kennenlernen und habe ein Bewusstsein mir gegenüber erlernt. Danke an das tolle Team! Ich würde diese Klinik empfehlen, wenn jemand bereit dazu ist, sich darauf einzulassen. Wer von Anfang an abblockt und der Meinung ist, eh alles besser zu wissen, wird hier wenig Erfolg verzeichnen können.
Ich kann diese Klinik auch nur bedingt weiterempfehlen. Zu meiner Zeit, fiel dort regelmäßig etwas aus wegen Personalmangel, Urlaub etc. Der Therapieplan ist dazu noch sehr dünn und unter dem Deckmantel "Therapieaufgabenzeit" und "Themenzentrierte Zeit" konnte man sich wie auch immer mit sich selbst beschäftigen. Noch dazu wurden in einigen Gruppensitzungen, unpassende fast schon makabere Zwischenrufe nicht unterbunden, was für eine solche Klinik gar nicht geht. Die Patienten waren alle nett in meiner Gruppe und auch das Pflegepersonal (das hauptsächlich die Therapien geführt hat) war wirklich nett und zuvorkommend. Aber trotzdem habe ich mich aus Gründen dazu entschlossen, die Klinik nach wenigen Wochen selbst zu verlassen.
Informationen über Klinikum Wahrendorff, Tagesklinik und PIA
Adresse
Klinikum Wahrendorff, Tagesklinik und PIA befindet sich in Lützerodestraße 12, 30161 Hannover, Deutschland
Webseite
Die Webseite von Klinikum Wahrendorff, Tagesklinik und PIA ist: wahrendorff.de