Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit
📍 Gerontopsychologen in Stuttgart
Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit befindet sich in Stuttgart (Deutschland). Hervorgehoben in der Kategorie Gerontopsychologen, hat es eine Bewertung von 4.8. Sehen Sie hier alle Details.
Merkmale und Dienstleistungen von Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Eingang
- Rollstuhlgerechter Parkplatz
- Rollstuhlgerechtes WC
Ausstattung
- WC
Planung
- Terminvereinbarung empfohlen
Kundenbewertungen
Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit hat eine Bewertung von 3 von 5, basierend auf mehr als 55 Bewertungen auf Google
Wer krank werden will, ist in der Psychatrie Station P8A Bad-Canstatt bestens aufgehoben. Hier dürfen sie hauptsächlich medikamentöse Behandlung erwarten. Wer psychotherapeutische Unterstützung sucht, ist hier fehl am Platz. Gespräche mit Therapeuten gibt es nur 25min in der Woche, bei wirklichen Notfällen evtl mehr, ansonsten nicht. Von der Pflege auf der P8A ist sehr wenig zu halten, wer Bedarf an Gespräch hat kriegt erstmal Medikamente -> "mehr kann ich nicht für sie machen". Ich habe während meines Aufenthalts eine Menge fahrlässiger Aktionen und Aussagen seitens Ärzte und Pflege gesehen, teilweise wird im Pflegezimmer lauthals über Patienten gelästert. Zudem ist die Stationspflegechefin Fr. Mü-Bai eine absolute Fehlbesetzung, sie ist den ganzen Tag rauchen, redet wenig bis kaum mit Mitpatienten und verbringt den Großteil des Tages laut lachend auf der Terasse rauchen, oder im Pflegezimmer. Das Essen ist fürchterlich, ein Großteil der Mitpatienten kauft Lebensmittel dazu, um überhaupt satt zu werden. Eines der wenigen guten Dinge sind die Ergotherapie, der Sozialdienst und die Kunsttherapie, vor allem die Kunsttherapeutin der Station P8A macht einen wirklich guten Job. Wenn ihr die Möglichkeit zu wählen habt, entscheidet euch gegen diese Psychatrie. Falls ihr nicht wählen könnt da ihr PLZ gebunden seid, dann wünsche ich viel Kraft für euren Aufenthalt.
Ich kann nur den Aufnahmeprozess beschreiben, welcher so katastrophal verlief, sodass ich mich gegen eine Behandlung vor Ort entschieden habe. Als Patient wird man hier überhaupt nicht für voll genommen. Nach ca. 3 1/2 Monaten erfolgte ein Rückruf ob noch Interesse an einer Aufnahme bestehen würde. Nach Aufnahmegespräch (vollstationär) hieß es, dass mit 8 Wochen Wartezeit zu rechnen ist. In dieser Zeit habe ich regelmäßig angerufen und nachgefragt ob man schon einen Starttermin grob abschätzen könne. Jedes Mal die Antwort, dass sich der Fachbereich melden würde, was nicht geschehen ist. Heute wurde abgefragt ob ich noch Interesse habe, welches ich dankend ablehnte. Keinerlei Nachfrage warum, sondern einfach „alles klar, dann weiterhin alles Gute Ihnen". Die Wartelisten sind so voll, dass es egal ist, Hauptsache es kann abgerechnet werden, der Patient ist total nebensächlich
Diese Bewertung entsteht nicht nur aus Frust und Ärger über die dortige Behandlung und den allgemeinen Zustand der Einrichtung, sondern vor allem aus dem aufrichtigen Wunsch, andere Menschen in seelischer Not davor zu warnen, aus gefühlter Hilflosigkeit heraus einen Fuß in diese „Klinik" zu setzen. Die dortigen Zustände sind nicht der Standard. Allen Menschen sollte eine gleichwertig gute Behandlung ermöglicht werden, auf Augenhöhe, mit Empathie und Menschlichkeit als Grundvoraussetzung. Wer psychisch erkrankt ist, weiß, wie sehr zwischenmenschliche Begegnungen die Angst verstärken können, nicht ernst genommen oder allein gelassen zu werden. Leider habe ich in meiner gesamten Zeit dort keine einzige unterstützende Begegnung erlebt. Am Wochenende ordnet eine Ärztin im Rahmen der Visite Neuroleptika an, die vollständig sedieren. Eine angemessene Aufklärung findet nicht statt. Der Eindruck entsteht, dass Patientinnen ruhiggestellt werden sollen, anstatt an den Ursachen zu arbeiten. Viele Patientinnen finden früher oder später dieselben Medikamente in ihrem Schieber, ohne zu wissen, dass dies nicht dem Behandlungsstandard einer psychosomatischen Klinik entspricht. Die mir zugewiesene Therapeutin ging nicht auf mich ein. Mein Leidensdruck wurde mit fragwürdigen Metaphern relativiert, während meine klar geäußerten Wünsche nach einer leitliniengerechten Behandlung ignoriert wurden. Statt individueller Betrachtung wird nach starren Schemata gehandelt. Ich fühlte mich wie in einem sinkenden Auto unter Wasser, klopfte gegen die Scheiben und wurde nicht gehört. Das allgegenwärtige Machtgefälle ist erschreckend. Auch das Pflegepersonal agiert teils rücksichtslos. Bei Überreizung und Bitten um Ruhe wird vor einem Papier zerrissen und laut durch den Gang gerufen. Die Gruppentherapie findet im Untergeschoss statt, übertönt von Betriebsgeräuschen. Man erklärte uns den Raummangel. Diese Situation steht sinnbildlich für alles. Es geht nicht um echte Behandlung, sondern um minimale Leistung und Abrechnung. Als neurodivergente Frau war dieser Ort ein einziger Horrortrip. Psychisch erkrankte Menschen sollten Unterstützung erfahren und nicht zusätzlich um die Validität ihrer Wahrnehmung kämpfen müssen.
Wie Neuroleptika wirken Neuroleptika wirken nun leider nicht direkt auf die auslösenden Veränderungen des Gehirns, denn sie sind nicht in der Lage, die erhöhte Dopamin-Ausschüttung und -Produktion zu normalisieren. Sie können daher nicht wirklich heilend wir- ken. Nach dem Stand des heutigen Wissens ist das gemeinsame Wirkprinzip aller Neuroleptika oder Antipsychotika die blockierende (= antagonisierende) Wirkung auf den postsynaptischen Anteil eines speziellen Dopamin-Rezeptortyps (D2). Sie blockieren die postsynaptischen Rezeptoren vorübergehend mit einer gewis- sen Dauer (Halbwertszeit). Deshalb muss die Einnahme der Medikamente in re- gelmäßigen Abständen wiederholt werden. Durch neuere bildgebende Untersuchungsmethoden wurde deutlich, dass eine sinnvolle D2/3-Rezeptor-Blockade durch Neuroleptika in einem sogenannten therapeutischen Fenster von 50 bis 70% dieser Rezeptoren liegt. Jenseits dieser Obergrenze verstärken sich mögliche Nebenwirkungen oder treten überhaupt erst auf. Ab 72% lassen sich hormonelle Veränderungen feststellen (z.B. Prolak- tin-Erhöhungen), ab 78% Verspannungen und Zittern unterschiedlicher Muskel- gruppen (extrapyramidal-motorische Störungen) oder Unruhe in den Beinen (Akathisie). Bei einer D2-Blockade über 70% im Mittelhirn (Striatum) treten be- reits spürbare Verstimmungen und Beeinträchtigungen der geistigen Leistungs- fähigkeit sowie verstärkte depressive und antriebsmindernde Symptome auf. Dies gilt grundsätzlich für Typika wie Atypika. Rezeptor-Veränderungen durch Neuroleptika Unter der Behandlung mit Neuroleptika kommt es darüber hinaus neben der erwünschten Symptom-Unterdrückung oder Symptom-Rückbildung (Remission) auch zu ungünstigen Veränderungen an den blockierten Rezeptoren. Hierbei handelt es sich um eine Gegenregulation des Gehirns: (a) Innerhalb von Wochen bis Monaten entsteht eine Vermehrung („upregula- tion") von D2-Rezeptoren um durchschnittlich 34% (teilweise um 100%). (b) Die Empfindlichkeit der D2-Rezeptoren erhöht sich („Dopamin-Supersensiti- vität"), d.h., sie reagieren empfindlicher auf Dopamin (sog. D2 high-state). c) Zu den Reaktionen des Gehirns auf die Rezeptor-Blockade gehört auch eine zusätzliche Erhöhung der Dopamin-Bildung und -Ausschüttung. Diese Veränderungen sind neuroplastischer Natur, d.h., sie können sich zurück- bilden, wenn weniger oder gar keine Medikamente mehr eingenommen werden. Das benötigt jedoch Wochen bis Monate. Wie reduziere ich konkret? ❚ Um Absetzsymptome so gering wie möglich zu halten, sollte man nach der 10%-Regel vorgehen, d.h. die Dosis jeweils um 10% reduzieren. Bei späteren Reduktionsschritten sind oft sogar noch kleinere Dosis-Stufen sinnvoll. Alles ohne Gewähr. Ich hoff, dass ich das schreiben darf. Viel Gesundheit wünscht die Maja den verbitterten Patienten und auch den gewöhnungsbedürftigen Ärzten.
Wurde zur Medikamententestung für eine Nacht einbestellt. Sollte 7:30 Uhr dort sein. 2 Stunden warten bevor man auf Station aufgenommen wurde. 1 Bett Zimmer gewollt, 2 Bett Zimmer bekommen, wurde mir aber im Voraus gesagt und ich dachte für eine Nacht geht das. Ins Zimmer konnte ich dann erst um 13:30 Uhr. Testung in der Ambulanz war gut und die Krankenschwestern sehr nett. Ich hatte angefragt wie gefährlich die Testung sei, falls ich allergisch reagieren sollte (ich hatte erst eine Freundin an einem anaphylaktischen Schock verloren) und man beruhigte mich und versicherte mir dass ich die ganze Zeit unter Beobachtung stehe. DAS WAR LEIDER NICHT SO! Nachdem die Dame in meinem Zimmer so schnarchte und ich trotz Schlaftablette und Ohrstöpsel nicht zur Ruhe kam, zog ich in den Aufenthaltsraum und versuchte auf den Stühlen zu schlafen. Es ist niemandem aufgefallen, dass ich die ganze Nacht nicht im Bett gewesen bin. Wo ist da die Überwachung??? Meine Freundin starb auch in der Nacht!!!
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Wer ernsthaft psychisch oder psychosomatisch erkrankt ist sollte sich nicht in die stationäre Behandlung der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Klinikum Bad Cannstatt begeben. Wer den Versprechungen im Vorfeld glaubt wird massiv irregeführt. Echte Hilfe erfährt man hier nicht. Die Zimmer sind kahl und unfreundlich; Sanitäranlagen teilweise in defektem Zustand. Die Betten sind durch gelegen, das Bettzeug ist unzureichend. Das ganze Gebäude wirkt baufällig, trostlos und völlig veraltet. Aufzüge sind meist defekt. Eine Klimatisierung ist nicht vorhanden. Belastend sind die die Angstschreie der Menschen aus der gegenüber gelegenen geschlossenen Psychiatrie. Der Stationsstützpunkt ist häufig verschlossen oder nicht besetzt. Die Stationsleitung ist in ihrem Verhalten mehr als grenzwertig und müsste zwingend ersetzt werden. Zerkochte, überhitzte Speisen in winzigen Portionen, oft auf durch übermäßiges Erhitzen gesprungenen Tellern gereicht. Stellenweise auf der Unterseite angebrannt. Frühstück und Abendessen lieblos, ohne Abwechslung und nährstoffarm. Die Ärzte, Psychologen und Therapeuten sind das Erschreckendste: Völlig eingefahren wird Dienst nach Vorschrift gemacht. Desinteresse und Ignoranz sind an der Tagesordnung. Mitgefühl und Leistungsbereitschaft sind Fremdworte. Persönliches Engagement und menschliches Interesse fehlt. Ernsthafte Erkrankungen werden ignoriert. Es erfolgt keine oder eine unzureichende medikamentöse Behandlung, Medikamente werden abgesetzt, vergessen oder schlichtweg nicht gegeben. Absprachen werden nicht eingehalten, Zusagen nicht erfüllt. Untersuchungen finden so gut wie keine statt. Einzeltherapie von teilweise völlig verwirrten Psychologinnen mit sehr seltsamen Herangehensweisen und von den Methoden völlig aus der Zeit gefallen. Die wöchentlichen Visiten laufen ähnlich einer Gerichtsverhandlung ab. Die meisten Patienten haben höllische Angst davor. Ergebnisse und umgesetzte Behandlungskonzepte resultieren daraus nicht. Menschen mit Essstörungen werden beim Essen „angeleitet", weitere Therapien finden für sie nicht statt. Es gibt stets die selbe eingefahrene Abfolge von wenigen, einfachen Aktivitäten die in trostloser Eintönigkeit völlig lustlos abgearbeitet werden. Einzig die Musiktherapie bildet eine löbliche Ausnahme und ist ansprechend. Gruppentherapie verläuft oft im Schweigen, Interaktion unter den Patienten findet nicht statt. Aufgezwungene Freizeitaktivitäten sollen für Abwechslung sorgen. Lustloses Kartenspiel ersetzt sinnvolle Freizeitgestaltung. Die Entlassungsberichte geben keinesfalls den Zustand des Patienten, seiner Erkrankungen usw. wieder, sondern sind willkürlich aus Textbausteinen zusammengesetzte Wortabfolgen ohne Anspruch auf Richtigkeit oder nachvollziehbaren sachlichen Inhalt.
Ich war 9 Wochen in der Psychosomatischen Klinik auf Station M3B7 wegen starker Depression. Zuerst habe ich mich nicht wirklich drauf einlassen wollen, aber mit der Zeit und mit Hilfe der einfühlsamen und freundlichen Therapeutinnen und den Pflegekräften habe ich mich sehr wohl gefühlt. In der Zeit habe ich wertvolle Erfahrungen gemacht und tolle Menschen kennengelernt. Die Therapeutinnen,die Pflegekräfte und Ärzte sind super und verstehen ihr Handwerk, man muss sich nur darauf einlassen und vertrauen. Ich kann jedem nur empfehlen sich hier anzumelden. OK, das Essen ist halt Krankenhausessen, aber man ist ja schließlich nicht in einem Hotel. Aber die Erfahrungen, die man mitnimmt wiegen alle Entbehrungen auf. Vielen Dank dem gesamten Team von Prof. Dr. Stengel.
Informationen über Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit
Adresse
Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit befindet sich in Prießnitzweg 24, 70374 Stuttgart, Deutschland
Telefon
Die Telefonnummer von Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit ist +49 711 27823015
Webseite
Die Webseite von Klinikum Stuttgart - Krankenhaus Bad Cannstatt - Zentrum für Seelische Gesundheit ist: klinikum-stuttgart.de/medizin-pflege/zentrum-seelische-gesundheit
Öffnungszeiten
Montag: 24 Stunden geöffnet
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Mittwoch: 24 Stunden geöffnet
Donnerstag: 24 Stunden geöffnet
Freitag: 24 Stunden geöffnet
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