Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene
📍 Gerontopsychologen in Hannover
Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene befindet sich in Hannover (Deutschland). Hervorgehoben in der Kategorie Gerontopsychologen, hat es eine Bewertung von 4.1. Sehen Sie hier alle Details.
Merkmale und Dienstleistungen von Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Eingang
Ausstattung
- WC
Planung
- Terminvereinbarung empfohlen
Kundenbewertungen
Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene hat eine Bewertung von 3.2 von 5 basierend auf mehr als 14 Bewertungen auf Google
Ich habe mich in der Tagesklinik sehr gut versorgt und gut aufgehoben gefühlt <3 Ein Herz geht raus an das Klinikpersonal! Es war (leider) das erste Mal, dass ich als nicht-binäre Person mit meiner Lebensrealität im Gesundheitssystem ernst genommen wurde. Der eine Stern Abzug kommt nur daher, dass es leider nach Jahren der Kritik immer noch keine Gruppe für Menschen gibt, die sich nicht bei "Frauen-" oder "Männergruppe" einordnen wollen/können. Wenn ich könnte, hätte ich 4 ½ Sterne dagelassen, aber das ist bei Google leider nicht möglich Außerdem muss man sich definitiv auf die Strenge der Regeln dort einlassen können (z.B. bei zu häufigem Zuspätkommen Rauswurf oder dass man nicht mehr zur Gruppe dazustoßen darf, wenn man einmal den Raum verlassen hat oder die Tür schon zu ist). Für mich hat das gut funktioniert, aber ich verstehe auch, wenn Leute Schwierigkeiten damit haben ✨️ --- Review für den Zeitraum vom September - Dezember 2025
Die Tagesklinik ist sehr hilfreich, wenn man sich darauf einlässt. Die Therapeuten so wie auch das restliche Personal sind sehr freundlich und zuvorkommend. Sie gehen auf Wünsche und Bedürfnisse ein und haben ein offenes Ohr. Die Zeit dort hat mir sehr geholfen!!! Gruppentherapien sowie auch das restliche Programm waren gut durchdacht und es gab eine große Auswahlmöglichkeit an Aktivitäten die man auch mit dem Therapeuten besprechen konnte.
Nach langer Reflexion und weiterer Therapie wollte ich dann doch mal meine Erfahrung mit dieser Klinik teilen. "Behandelt" wurde ich im Zeitraum von März bis Anfang Mai - zu behandeln waren Depression - eine Zwangsstörung - mögliches ADHS und Autismus - sowie zwischenmenschliche schwierigkeiten aufgrund von diskrepanz der Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. In diesem Behandlungszeitraum habe ich Anfang jeder Woche einen "Individuellen Stundenplan" erhalten welcher auch auf Wünsche und Situationen angepasst wurde - dies ist ein gutes System meiner Meinung nach. Dazu kommen dann noch Medizinische und Medikamentöse Beratungen und Gespräche mit wenig Empathischen Ärzten - welche auch mal gerne eine Sache gesagt haben aber letztenendes nichts aufgeschrieben haben - diese Diskrepanzen sind dann auch nicht mehr lösbar bis zum nächsten Tage da man es erst herausfindet wenn das Ärztliche Personal bereits weg ist. Ich habe den Herr Berg als Therapeuten gehabt - dieser ist sehr Kompetent, hilfsbereit, freundlich und macht seinen Job super. Nur leider hab ich von 90% des restlichen Therapeutischen Personals einen relativ schlechten Eindruck erhalten. Restliches Personal ist sehr freundlich und haben auch alle ihre eigenen Persönlichkeiten - scheinen aber im Nachhinein doch sehr Scheinheilig zu sein und zudem fragen sie öfter innerhalb Gruppentherapien nach "Positiven Rezensionen wenn es ihnen denn hier gefällt" - was ich davon halte lassen wir unkommentiert. Nun zum wichtigen - der "Therapie": Diese findet statt innerhalb von Gruppentherapien welche durch mind. 1 Betreuer übersehen werden - wenn man zu einer Therapiestunde laut Stundenplan zu spät kommt kann man entweder nur mit Grund weiter an dieser Teilnehmen (aber auch teilweise da gewisse Gruppentherapien von dessen ausgeschlossen sind) oder draußen warten. Da ich als Person stark Sozial beeinträchtigt bin und dieses auch kommuniziert habe - bin ich schnell auf Zwischenmenschlich wohl problematische Situationen getroffen. Leider habe ich diese nicht als solche Wahrnehmen können und habe immer betont das ich gerne Konversationen über diese Situationen hätte damit ich mein Verhalten / whatever anpassen kann. Dies ist 3x innerhalb 6 Wochen passiert - jedesmal etwas anderes und auch nur ein 30Sekunden Gespräch wozu eines sogar noch ein Missverständnis mit dem Personal selber war. Letztenendes wurde ich wegen dieser Zwischenmenschlichen Probleme aus der Klinik kurzfristig rausgeschmissen mit der Aussage "Es gibt Diskrepanzen in ihrer Selbstwahrnehmung und der Wahrnehmung des Teams" Dies ist an einem Montag passiert wärend ich am vorherigem Donnerstag erst zugesagt bekommen habe das ich Fortschritte mit der Akzeptanz meiner Probleme mache und man diese Therapie gerne 3-4 Wochen weiterführen kann weil sie ja offensichtlich etwas bringt. Rausgekommen aus der Geschichte bin ich mit verordneter phKp aufgrund des Engagements von Herr Berg. Leider hat mir dieses Institut nur meine Wunden aufgerissen - meine Internen Sozialängste nur noch verstärkt und intensiver werden lassen. Nach mehreren bitten um Aufklärung was ich denn gemacht habe das eine kurzfristige Entlassung dieser Art (45Minuten zwischen dem Erfahren dessen und Entlassung) gewährleistet - wurde mir bis heute keine Klare Antwort gegeben. Somit kommen die 2/5 Sterne zusammen. Nach 4 Wochen habe ich Nachgespräche erhalten welche zur Klärung der entlassung nicht beigetragen haben. Ich kann Herr Berg als Therapeuten nur empfehlen - jedoch hat die Einrichtung selber scheinbar eine Menge nachholbedarf wenn es um Personal und Individueller Therapie / Konfliktlösung geht. Nach außen sagen sie das dass miteinander Menschen in Jungen Altern essentiell zur Therapie beiträgt aber sobald Zwischenmenschliche Problematiken aufkommen werden diese nicht vernünftig oder überhaupt nicht angesprochen - von Lösung ist gar nicht zu sprechen. Mir ging es weitaus schlechter als vorher sobald ich Entlassen worden bin und habe weitaus mehr Angst im Sozialleben als ich jemals hatte durch diese Extrem Negative Erfahrung.
Eine Empfangsdame ist besonders unfreundlich und passiv aggressiv. Die anderen und das Personal sind allgemein aber sehr freundlich und hilfsbereit!
Ich war hier Ende 2023 / Anfang 2024 für circa 12 Wochen wegen Depressionen. Mir hat es sehr geholfen und ich kann die Klinik nur empfehlen. ---------------------------------------------------- Positiv: Personal / Therapeuten Ich weiß, dass es hier auch sehr verschiedene Meinungen zu gibt, was sicherlich auch davon abhängt, mit welchen Therapeuten man am meisten in Kontakt kommt. Vielleicht hatte ich also Glück, denn das Personal, welches ich während meiner Zeit kennengelernt habe, war nicht nur kompetent, sondern auch absolut locker und sympathisch. Man merkt, dass sie ihren Job gerne machen und mit uns Spaß haben können, ohne dabei an Professionalität zu verlieren. Die Leute dort haben eine echt coole Einstellung. Räume / Verpflegung Der Standort und die Einrichtung waren zu meiner Zeit sehr neu, mit Aufenthaltsraum, Therapieräume, Ruheraum, uvm. Es gibt Wasser, Tee, Kaffee und Obst. Das Mittagsessen ist typisch Krankenhaus, man kann sich aber auch einfach was mitnehmen oder in die Stadt gehen (war auch schon mal einkaufen um mir in der Küche selbst was zu kochen, hatte keiner ein Problem mit). Therapeutische Behandlung Breit gefächert bekommt man jede Woche einen neuen "Stundenplan": Jede Woche eine Einzeltherapie, mehrere Gruppentherapien, Sport, Kunst, Kochen, Backen, eine "Außenaktivität" (wir waren u.a. Schlittschuhlaufen, im Kunstmuseum und einer Arcade-Halle). Außerdem gibt es eine Reihe an weiterer "Kursen" zu verschiedenen Themen (z.B. soziale Kompetenzen, Schlafhygiene oder Skills). Ärztliche Behandlung Über die Aktivitäten hinaus hat die Klinik auch einen (sehr lieben, tollen!) Arzt, der sich für einen Zeit nimmt um die richtigen Medikamente zu finden und diese richtig einzustellen. Anfangs wird außerdem eine Reihe an Tests gemacht, u.a. um Blutwerte zu ermitteln. Für mich sehr sinnig, auch ggf. physische Probleme, wie zb Eisenmangel, mit einzubeziehen! Weitere Unterstützung Es gibt Personal, welches einem dabei helfen kann, das Leben außerhalb der Klinik zu bewältigen (z.B. in Bezug auf Anträge oder Kommunikation mit Uni, Arbeitgeber, Krankenkasse oder Arbeitsamt) oder den weiteren Weg nach der Klinik zu planen ("Sprechstunde Zukunft"). Entlassung Die Vorbereitung auf meine Entlassung war sehr angenehm. Therapeuten helfen einem ggf. dabei, einen ambulanten Therapieplatz zu finden. In meinem Fall wurde mir sogar dabei geholfen einen Psychiater zu finden. Viele optionale Angebote, um den Übergang zwischen Klinik und Alltag einfacher zu machen. ---------------------------------------------------- Negativ: Kontaktaufnahme Leider meist schwierig, dort erstmal jemanden ans Telefon zu bekommen, weil oft besetzt ist. Wartezeit Wie überall hat es mehrere Monate gedauert zwischen erster Kontaktaufnahme und "richtiger" Aufnahme in der Klinik. Regeln / Umgang mit Selbstverletzung Vorab zu wissen: Während des Klinikaufenthaltes können Alkohol- und Drogenkonsum, Gewalt (auch selbstverletzend) oder Zuspätkommen zum Rausschmiss führen. Soweit eigentlich verständlich, da die Therapieplätze so an Leute gehen, die das Ganze Ernst meinen. Der Umgang hier, insbesondere in Bezug zu SV scheint mir aber zu harsch. Die Message ist zwar: Personen, die sich selbst verletzen, können in einer TAGESklinik nicht richtig behandelt werden. Warum man hier dann aber nicht direkt weiter an eine andere Klinik vermittelt ist fragwürdig. ---------------------------------------------------- Fazit: Wenn die Rahmenbedingungen für einen stimmen und man sich auf die Therapie einlässt (heißt - aktiv mitmachen und an sich arbeiten) wird man hier wahrscheinlich gute Erfolgschancen haben! 🙂 PS: Meinungen wie "man sitzt nur rum und puzzelt" sind mmn ein Zeichen falscher Erwartungshaltung. Die TK bedeutet Arbeit. An sich arbeiten. Aktiv die Zeit nutzen und einen Mehrwert aus den Angeboten ziehen. Wer nicht versteht, dass Gemeinschaftsaktivitäten mit Gleichaltrigen dabei helfen können (sei es um wieder mehr Spaß zu haben, sich auszutauschen, Freundschaften zu schließen uvm) hat den Sinn einer solchen Klinik noch nicht voll verstanden.
Anstatt SV als Hilfeschrei zu sehen, wird man in Ihrer „Einrichtung" einfach entlassen – als wäre man nichts wert. Ihr Gebrauch des Wortes „Ritzen" zeigt deutlich, wie wenig Sie von psychischen Problemen verstehen. Und die Regel, dass man das nicht darf, ist einfach nur dumm. Natürlich kommt es zu Selbstverletzung – man kann so etwas nicht von jetzt auf gleich abstellen, das gehört zur Krankheit. Aber anstatt das zu verstehen und daran zu arbeiten, wird man einfach rausgeworfen. Und dann auch noch die Frechheit zu besitzen, mir indirekt die Schuld an meiner Entlassung zuzuschieben? Schämen Sie sich. Diese Tagesklinik ist absolut unterirdisch und sollte von niemandem empfohlen werden. Man wird wie ein kleines Kind behandelt, das nicht ernst genommen wird. Die Mitarbeiter sind unfassbar unfreundlich und springen einem direkt ins Gesicht, nur weil man mal kurz aufs Handy schaut, um zu wissen, wie spät es ist. Interessiert es jemanden überhaupt, dass manche Menschen Schwierigkeiten haben, eine analoge Uhr zu lesen? Natürlich nicht. Und der Tagesablauf? Man sitzt den ganzen Tag herum und puzzelt. Ernsthaft? Dafür komme ich in eine Klinik? Das kann ich auch zu Hause machen – und zwar ohne die abfällige, respektlose Behandlung, die man hier ertragen muss.
Ich war dort vor ca einem Jahr für ca 8 Wochen in Behandlung, ich finde das Personal sehr freundlich und professionell. Tatsächlich habe ich wie viele andere noch keinen Entlassungsbrief bekommen, wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann warum sich das Klinikpersonal so schwer damit tut. Aber na gut, psychische Erkrankungen sind ja auch nicht so eben mal erfasst und/oder behandelt. Mir selbst hat die Zeit dort sehr geholfen wobei ich mich auch selbst therapiert habe (mit mir selbst auseinander gesetzt, meiner Situation, Vergangenheit & gedanken) 😀 dennoch hat Wahrendorff einen Teil zu meiner Genesung beigetragen & dafür bin ich dankbar.
Informationen über Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene
Adresse
Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene befindet sich in Schmiedestraße 25, 30159 Hannover, Deutschland
Telefon
Die Telefonnummer von Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene ist +49 511 22064950
Webseite
Die Webseite von Klinikum Wahrendorff — Tagesklinik für junge Erwachsene ist: klinikum.wahrendorff.de/therapiebereiche/junge-erwachsene/tagesklinik