Blindenwohnstätte Kniesehaus
Das Kniesehaus in Berlin ist eine Einrichtung für Senioren, die sich auf die Bedürfnisse sehbehinderter Menschen spezialisiert hat. Es wird von vielen Bewohnern als ein Ort empfunden, an dem man sich schnell zu Hause fühlt und gut aufgehoben ist. Die medizinische Versorgung und die Betreuung werden als besonders positiv hervorgehoben, mit regelmäßigen Gruppenaktivitäten und Festen.
Die Einrichtung bemüht sich um eine gute Kommunikation mit den Angehörigen und legt Wert auf eine kompetente und engagierte Pflege. Verbesserungsbedarf besteht jedoch in der Transparenz bei wichtigen Ereignissen und der Berücksichtigung spezifischer Hilfsmittel für blinde Bewohner, um die Lebensqualität optimal zu unterstützen. Eine zeitnahe Überprüfung der Prozesse ist wünschenswert.
Merkmale und Dienstleistungen von Blindenwohnstätte Kniesehaus
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Eingang
- Rollstuhlgerechter Parkplatz
Blindenwohnstätte Kniesehaus befindet sich auf Position 344 von 392 in Seniorenheime in Berlin
Kundenbewertungen
Blindenwohnstätte Kniesehaus hat eine Bewertung von 2.5 von 5, basierend auf mehr als 15 Bewertungen auf Google
Ich bitte MDK daher eindringlich, zeitnah eine unangekündigte Kontrolle durchzuführen, um sich selbst ein objektives Bild von der Situation vor Ort zu machen und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zum Schutz der Bewohner einzuleiten.
Ja, es gibt viel positives über diese Einrichtung zu sagen. Meine Mutter war hier 5 Jahre zur Pflege. Sicherlich hatte auch dieses Haus Schwierigkeiten ausreichend gutes Personal zu bekommen aber von Seiten der Leitung gab es große Anstrengungen dieses zu ermöglichen. Über das Stammpflegepersonal kann ich nur Gutes berichten. Sehr angagiert und kompetent. Bei Fragen und Hilfestellung immer ansprechbar und hilfsbereit. Besonders möchte ich noch dem sehr liebenswerten Hausmeister für seine immer schnelle Abhilfe bei den kleinen Schwierigkeiten im Alltag meiner Mutter danken. Gut fand ich auch die regelmäßigen Angehörigentreffen, wo man von Seiten der Leitung über Alles umfassend informiert wurde und man alle Fragen und Belange seiner Angehörigen klären konnte. Mein Fazit: Empfehlenswert und ein Dankeschön an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Ich wohne seit dem 17.01.2024 im Kniesehaus. Bereits nach drei Tagen fühlte ich mich hier zu Hause. Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben, die Versorgung passt, ich bekomme alles was ich brauche. Die Betreuung gefällt mir besonders gut. Zwei mal am Tag finden Gruppenveranstaltungen statt und regelmäßige Feste. Man wird ärztlich betreut. Die Pflege auf meiner Etage ist super nett und ab und zu schaffen wor es sogar ein Pläuschchen zu halten. Die Sozialarbeiterin ist immer für mich da, egal mit welchem Anliegen man kommt. Die Pflegedienstleiterin und Geschäftsführerin hat auch immer ein offenes Ohr.
Im November 2024 gab es einen Legionellenbefall in der Blindenwohnstätte Kniesehaus, Personal und Bewohner wurden über Wochen zunächst nicht informiert. Es wurde lediglich ein Duschverbot verhängt, was jedoch nicht begründet wurde. Auf das Duschverbot wurde in einer für blinde Menschen nicht barrierefreien Form hingewiesen. Ich selbst wurde erst am 7. Dezember über das Duschverbot informiert. Sollten andere blinde Menschen ebenfalls verspätet über das Duschverbot informiert worden sein, wurden diese im Fall eines eigenständigen Aufsuchens der Duschen einer Infektions- und damit einhergehender Lebensgefahr ausgesetzt. Mit E-Mail vom 10. Dezember 2024 wurde scheinbar auf Druck des Gesundheitsamtes und der Heimaufsicht über den Legionellenbefall informiert, jedoch mit einem für blinde Menschen nicht barrierefreien und somit nicht lesbaren Dokument. Generell halte ich als blinder Mensch das Kniesehaus aus meiner Betroffenensicht für nicht auf die Bedürfnisse blinder Menschen eingestellt. Meine Persönlichen Gegenstände wurden häufig unbedacht verräumt, die Anordnung des Essens auf dem Tablett wurde zumeist nicht erklärt und das Pflegepersonal stellte sich regelmäßig bei Betreten des Zimmers nicht namentlich vor. an den Umgang mit Blindenhilfsmitteln wird meines Erachtens nicht ausreichend herangeführt. Von mir beobachtete Wissenslücken des Sozialdienstes über Computerhilfsmittel für blinde empfinde ich als erschreckend. Entsprechende Potenziale zur Steigerung der Lebensqualität betagter späterblindeter Menschen zu nutzen, betrachte ich in einem auf blinde Menschen spezialisierten Pflegeheim als essenziell. Besonders gravierend ist, dass in meinem Fall die Verabreichung von Heparinspritzen zur Thromboseprophylaxe mitunter vergessen wurde. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer tödlichen Lungenembolie führen. Meine mehrfach dem Pflegepersonal und auch der Pflegedienstleitung gestellte Frage, ob Menschen die Kognitiv nicht in der Lage sind an die Verabreichung zu erinnern in einem solchen Fall einfach versterben, konnte mir nicht zufriedenstellend beantwortet werden. Die oben erwähnte Intransparenz mit dem Legionellenbefall sowie die gefühlte Gleichgültigkeit beim Vergessen der Verabreichung lebenswichtiger Medikamente lassen mich befürchten, dass im Kniesehaus Menschenleben leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Die in einer anderen Rezension aus der Nachbarschaft erwähnten Hilfe- und Schmerzschreie sind real und schallen mehrfach täglich durch das Haus. Das Pflegepersonal scheint dem Umgang mit dieser Situation nicht gewachsen und schreit die Bewohner in doppelter Lautstärke an, was zu einer weiteren Verdoppelung der Lautstärke der Hilfe- und Schmerzschreie führt. Zudem lästert das Pflegepersonal über Pflege- und hilfsbedürftige mitunter an Demenz erkrankte Menschen und betitelt diese mit Begrifflichkeiten wie „Irre", „Bekloppt", „Schwachsinnig" und ähnlichem Vokabular. Fragen zum Thema Gewaltschutz werden spöttig als „diese Political Correctness" abgetan. meiner Bitte um Einsichtnahme in das Gewaltschutzkonzept wurde nicht entsprochen - vielleicht aus dem ganz profanen Grund, dass es keines gibt. Neben einem Problem mit zumindest erheblicher verbaler Gewalt in der Pflege scheint es im Kniesehaus auch ein Rassismusproblem zu geben. Fehlverhalten einer Leasingkraft wurde von anderen Pflegekräften damit begründet, dass „diese ganzen Ausländer" eben so seien. Die personelle Situation ist prekär, Pflegefachkräfte verlassen das Unternehmen nach kürzester Zeit, weshalb ständig wechselndes Leasingpersonal eingesetzt wird. Der Soziale Dienst ist mit einer Mitarbeiterin besetzt, die zwar über keine Qualifikation im sozialen, therapeutischen oder pflegerischen Bereich verfügt, dafür jedoch rein zufällig den gleichen Nachnamen wie die Personalverantwortliche trägt.
Diese Einrichtung könnte so schön sein. Leider keine ausreichende Betreuung der Bewohner daher teilweise große Unzufriedenheit bei den Bewohnern spürbar da sie viel allein im Zimmer sitzen müssen. Einige vom Stammpersonal nett und freundlich ,manche gegenüber Leasingleuten eher abweisend und abgenervt.
Seit neuestem gegen 22 Uhr lautes Brummen durch die nagelneue Lüftungsanlage. Die armen Bewohner, die dieses Brummen direkt vor ihren Fenstern haben (52dB aus der Entfernung gemessen. Siehe Video (Ton einschalten). Dann 20 Minuten Pause und wieder springt die Anlage an. Wenn die Nachbarn schon aus dem Schlaf gerissen werden, dann erst Recht auch die, vor deren Fenster die Anlage steht. Ansonsten für Anwohner äußerst abwechslungsreich. Mal Hilferufe, mal stundenlang schmerzerfülltes Schreien, mal Rufe nach der Polizei. Nicht erkennbar, was Ernst oder was Realitätsverlust bei den Bewohnern ist. Ruft man im Empfang an, wird es still, denn die Türen zu den Balkons werden geschlossen. Ich möchte das den Bewohnern nicht antun. Also sollen sie rufen. Ehemalige Bewertung wurde ohne Grund gelöscht. Ich beobachte aber nur. Es kann sein, dass die Menschen im Kniese-Haus großartig versorgt werden. Aber für Nachbarn nebenan bleiben die Eindrücke, die nach außen gelangen.
Ein Stern ist noch zu viel für diese Einrichtung. Die Kommunikation ist unterirdisch, bis auf zwei Mitarbeiter, die versucht haben mich zu unterstützen . Ansonsten trifft man eher auf Ablehnung als Leasingkraft. Einmal und nie wieder!
Informationen über Blindenwohnstätte Kniesehaus
Adresse
Blindenwohnstätte Kniesehaus befindet sich in Stindestraße 25, 12167 Berlin, Deutschland
Telefon
Die Telefonnummer von Blindenwohnstätte Kniesehaus ist +49 30 72011520
Webseite
Die Webseite von Blindenwohnstätte Kniesehaus ist: kniesehaus.de
Öffnungszeiten
Montag: 09:00–21:00
Dienstag: 09:00–21:00
Mittwoch: 09:00–21:00
Donnerstag: 09:00–21:00
Freitag: 09:00–21:00
Samstag: 09:00–21:00
Sonntag: 09:00–21:00