DRK Seniorenzentrum Nordenstadt
Das DRK Seniorenzentrum Nordenstadt in Wiesbaden präsentiert sich äußerlich ansprechend, doch im Betrieb zeigen sich Herausforderungen. Die Einrichtung bietet moderne Zimmer und Gemeinschaftsbereiche, inklusive Restaurant und Freizeitangeboten. Allerdings gibt es Berichte über Defizite in der Pflegequalität und der organisatorischen Struktur.
Besonders kritisch werden die Hygienebedingungen und die Personalversorgung genannt. Die hohe Fluktuation des Personals sowie die eingeschränkten Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit der Verwaltung können die Betreuung beeinträchtigen. Die Kosten sind im oberen Segment angesiedelt.
Merkmale und Dienstleistungen von DRK Seniorenzentrum Nordenstadt
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Eingang
- Rollstuhlgerechter Parkplatz
DRK Seniorenzentrum Nordenstadt befindet sich auf Position 26 von 29 in Seniorenheime in Wiesbaden
Kundenbewertungen
DRK Seniorenzentrum Nordenstadt hat eine Bewertung von 2.9 von 5, basierend auf mehr als 12 Bewertungen auf Google
Schöne Fassade, aber erhebliche Mängel in Pflege und Verwaltung Nachdem mein Vater lt. ärztlichem Rat (diverse Diagnosen und starker Demenz) somit kein einfacher Bewohner, nicht mehr in seiner Wohnung bleiben konnte, kam er im Sommer 2025 in diese Einrichtung. Zu Beginn hatten wir einen sehr positiven Eindruck: • schönes neues Ambiente • schöne Einzelzimmer mit modernem Interior und Bad • freundliches Personal • frische Küche (eigene Küche im Haus) • eigenes Restaurant für Bewohner und Besucher • Angebote wie gemeinsames Singen, Basteln ect. Doch schon nach kurzer Zeit: • extreme Unsauberkeit im Zimmer und Bad (immer wieder musste ich um Reinigung bitten). • immer wieder keine Windeln vorhanden (für die wir auch zuzahlen) trotz starker Inkontinenz. Auf immer wiederholter Bitte wurden lediglich Einlagen in seine Hosen gelegt. Diese verrutschten ständig. Somit war er immer wieder eingenässt. Das wiederrum führte dazu, dass ständig keine Wechselhosen für ihn da waren. Somit mussten wir immer wieder Hosen nachkaufen, da die Wäscherei nicht nachkam. Am Ende hatten wir ca. 25 Hosen in seinen Schrank gelegt. • immer wieder wurden im gesamtem Zimmer Medikamente gefunden, die ihm eigentlich verabreicht werden sollten. • Mein Vater war insulinpflichtiger Diabetiker. Mehrmals habe ich ihn verwirrt in seinem Zimmer vorgefunden. Erst auf meine Bitte hin wurde bei ihm der Blutzucker gemessen. Dieser lag bei über 460 mg/dl. Das ist kurz vor einem diabetischen Koma. Da stellt sich mir die Frage, was wäre passiert, wenn ich nicht da gewesen wäre. • Bei meinen regelmäßigen Besuchen habe sich die o.g. Situationen oftmals wiederholt. Auf der Suche nach dem Pflegepersonal wurde ich oftmals auf dem Bewohnerbalkon fündig. Dieser Balkon lag direkt vor dem Zimmer meines Vaters und wurde ausgiebig vom Personal als Raucherecke genutzt. Somit hatten wir oft einen intensiven Tabakgeruch direkt im Zimmer. • Die Verwaltung ist nur Mo. – Fr. von 9-12 Uhr besetzt. Danach gabs nur einen Anrufbeantworter. Für Nachfragen oder Beschwerden ist das für berufstätige nur sehr schwer zu handhaben. • Der mtl. Betrag (bei Pflegegrad 3) betrug insgesamt über 6400,00 Euro ohne Zusatzkosten wie Medikamenten Zuzahlungen, Fußpflege etc. Anfang Dezember wurde dann der Betrag wegen u.a. höheren Personalkosten um ca. 500 Euro erhöht. • Sehr hohe Personalfluktuation, was zu häufigen Personalwechsel führte. Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass es einige Mitarbeiterinnen gab, die sehr einfühlsam waren und selbst mit der Gesamtsituation unzufrieden waren und am Limit arbeiten. Anfang 2026 griff Influenza im Heim um sich. Im Eingangsbereich wurden einfache Masken (keine FFP 2) und Handdesinfektion für die Besucher bereitgestellt. Das Restaurant wurde wegen Ansteckungsgefahr bis auf weiteres geschlossen. Mitte Januar hustete mein Vater stark und fühlt sich geschwächt. Am 13.01.26 wurde ich telefonisch informiert, dass der Hausarzt einen grippalen Infekt diagnostiziert und Medikamente verschrieben habe. Nun würde es ihm schon besser gehen. Als ich einen Tag später, zu einem erneuten Besuch im Heim war, fand ich meinen Vater im Bett liegend und stark eingenässt vor. Eine Pflegerin wollte ihn ohne Maske, Kittel und Handschuhe waschen. Wie sich später herausstellte, war sie selber an Influenza erkrankt und war mit hohem Fieber hoch infektiös. Auch anderes Personal war teilweise ungeschützt. Kittel oder Hauben waren nicht vorhanden. Nachdem mein Vater immer schwächer wurde, keinen Hunger und Durst mehr hatte und nur noch apathisch im Bett lag, hatte ein Notarzt ihn wenige Tage später ins Krankenhaus einliefern lassen. Dort wurde festgestellt, dass er sich im Heim mit Influenza infiziert hatte. Mein Vater ist am 23.01.2026 verstorben. Ich würde dieses Heim niemandem empfehlen
Enttäuschende Erfahrung – keine Empfehlung Leider mussten wir sehr negative Erfahrungen mit diesem Pflegeheim machen. Trotz anderslautender Werbung ist kein Psychiater im Haus verfügbar, was insbesondere für Bewohner mit psychischen Erkrankungen dringend notwendig wäre. Medizinische Versorgung ist unzureichend. Angebote über die Krankenkasse können nicht wahrgenommen werden, da der Hausarzt die Bewohner nicht angemessen behandelt oder schlicht nicht erreichbar ist. Die Betreuung der Bewohner lässt stark zu wünschen übrig. Auf individuelle Krankheitsbilder wird kaum eingegangen, die Versorgung wirkt lieblos und routinemäßig. Zudem ist das Pflegepersonal deutlich unterbesetzt, was sich im Alltag massiv bemerkbar macht. An heißen Tagen standen alle Fenster offen, dennoch wurden die Bewohner nicht aktiv ans Trinken erinnert – ein massives Risiko, insbesondere für ältere Menschen. Die Hauswirtschaftskräfte mussten in der Pflege aushelfen, was sie weder ausgebildet noch verantwortlich sind zu leisten. In mehreren Fällen mussten sogar Angehörige im Wohnbereich mithelfen, um die grundlegendsten Bedürfnisse der Bewohner zu decken. Unser Eindruck: Die Sicherheit und das Wohl der Bewohner sind gefährdet. Wir sind enttäuscht und schockiert. Angehörige vertrauen darauf, dass ihre Liebsten gut versorgt werden – das ist hier leider nicht der Fall. Eine grundlegende Verbesserung der Organisation, medizinischen Betreuung und Personalbesetzung ist dringend erforderlich.
Wir sind sehr unzufrieden mit dem Pflegeheim. Anfangs wurde ein positiver Eindruck vermittelt – insbesondere vom Heimleiter, der freundlich und engagiert wirkte. Doch seit unsere Großmutter dort lebt, erleben wir das genaue Gegenteil. Bei Problemen wird nicht geholfen, und auch der Heimleiter reagiert inzwischen nur noch ausweichend oder mit Ausreden. Keine der ursprünglich getroffenen Absprachen wurde eingehalten. Von der versprochenen Physiotherapie oder psychologischen Betreuung ist plötzlich keine Rede mehr – beides sei angeblich „nicht verfügbar". Auch der Hausarzt kommt lediglich einmal im Monat – das ist für pflegebedürftige Menschen viel zu wenig. Es ist wirklich traurig, was heute alles unter dem Deckmantel der Pflege passiert – oft scheint es nur noch ums Geld zu gehen, nicht um die Menschen. Ich würde niemals einen Angehörigen dorthin geben.
Mega nette Pflegedienstleitung Freue mich auf die Zusammenarbeit
Schade, das Haus hatte Potential
Katastrophe
Sehr schönes, neues Seniorenzentrum in Nordenstadt. Es liegt eingebettet in einer tollen von Neubauten umgebenen Wohnsiedlung. Alle bauten in gleichen modernen Stil und einheitlicher Farbe. Bushaltestellen direkt vor der Haustür.
Informationen über DRK Seniorenzentrum Nordenstadt
Adresse
DRK Seniorenzentrum Nordenstadt befindet sich in Am Hainpark 77, 65205 Wiesbaden, Deutschland
Telefon
Die Telefonnummer von DRK Seniorenzentrum Nordenstadt ist +49 6122 1708000
Webseite
Die Webseite von DRK Seniorenzentrum Nordenstadt ist: drk-sozialedienste-rmt.de
Öffnungszeiten
Montag: 09:00–12:00
Dienstag: 09:00–12:00
Mittwoch: 09:00–12:00
Donnerstag: 09:00–12:00
Freitag: 09:00–12:00
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen