Universitätsklinikum Magdeburg Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
📍 Gerontopsychologen in Magdeburg
Universitätsklinikum Magdeburg Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin befindet sich in Magdeburg (Deutschland). Hervorgehoben in der Kategorie Gerontopsychologen, hat es eine Bewertung von 4.6. Sehen Sie hier alle Details.
Merkmale und Dienstleistungen von Universitätsklinikum Magdeburg Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Eingang
- Rollstuhlgerechter Parkplatz
- Rollstuhlgerechtes WC
Ausstattung
- WC
Planung
- Terminvereinbarung empfohlen
Kundenbewertungen
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Ambulante Pflege – Nötigung zur Medikation Menschen, die wegen einer psychischen Beeinträchtigung eine ambulante psychosoziale Betreuung oder Pflege erhalten oder die im Heim leben, werden oft durch die Institutionsroutine in eine Situation gebracht, in der sie sich zur regelmäßigen Einnahme der Medikation verpflichtet fühlen. Aber auch in dieser Situation haben Menschen das gleiche Recht auf einen Reduktionsversuch ihrer Medikamente. Leider sagen psychiatrisch Tätige aus diesem Bereich noch viel zu häufig: „Die Medikation ist Arztsache, da mische ich mich nicht ein." Andere hingegen ermutigen ihre Klientinnen und Klienten zu Reduktionsschritten und begleiten sie gegebenenfalls auch zum Arztgespräch, falls sie sich dies nicht allein zutrauen. Manchmal lässt sich in den Leitlinien und Qualitätsberichten der Einrichtung nachlesen, wie sie zu Medikationsfragen steht. Rein rechtlich kann niemand zur Einnahme einer bestimmten Medikation genötigt werden, nur weil er oder sie ambulante Unterstützung in Anspruch nimmt. Ambulante Zwangsmedikation ist in Deutschland bis heute nicht erlaubt.Überdosierungen und Verordnungshäufung (Polypharmazie) Obwohl Dosis-Erhöhungen oft nicht mehr sinnvoll sind, werden Patienten im klinischen Alltag häufig wegen anhaltender und schwerer Symptome mit überhöhten Dosierungen und/oder einer Kombination aus mehreren Neuroleptika (Polypharmazie) behandelt. Eine Studie an zehn Kliniken in Deutschland ermittelte für 2003–2006, dass 44% der Patienten mit zwei stationären Behandlungen innerhalb von zwei Jahren von mehr als 30 Tagen Dauer mit Polypharmazie behandelt wurden. Einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis für den Einsatz von zwei oder mehr Neuroleptika gibt es jedoch nicht. Es ist zu vermuten, dass die meisten Patienten nicht darüber aufgeklärt wurden, dass dieses Vorgehen keine wissenschaftliche Evidenz besitzt. Nur in Einzelfällen ist daher ein Verbesserungseffekt zu erwarten. In den meisten Fällen jedoch werden die Symptome dadurch nicht oder nicht bedeutsam vermindert. Dieses Vorgehen verstärkt jedoch oft die Nebenwirkungen. Insbesondere ist eine frühzeitige Kombination unsinnig. Je stärker Neuroleptika sich darin unterscheiden, unterschiedliche Rezeptoren zu blockieren („Rezeptor-Bindungsprofil"), desto mehr Nebenwirkungen sind zu erwarten. Ohne entsprechende Reduzierung der Einzelsubstanzen ergibt sich oft eine höhere Gesamtdosis. Dadurch erhöht sich das Risiko für Bewegungsstörungen, Übergewicht, Diabetes, Herzrhythmusstörungen, plötzlichen Herztod, sexuelle Störungen, Abbau der grauen und weißen Substanz, insbesondere des Frontalhirns. Außerdem kommt es häufig zu einer verstärkten (!) Psychose-Symptomatik, vor allem bei drei und mehr Neuroleptika. Hinzu kommt oft eine Verschlechterung der Hirnleistung (Kognition) und weitere schwerwiegende Störungen (malignes neuroleptisches Syndrom).
Ich wurde letzte Nacht zur Krisenintervention über Nacht auf der Akutstation aufgenommen, was wirklich gut für mich war, weil ich mich so viel sicherer gefühlt habe und keine Angst vor mir selber haben brauchte. Auch die Absprachen wurden alle eingehalten, was ich sehr angenehm fand und mich viel Vertrauen gekostet hat, da ich auch schon andere Erfahrungen gemacht habe. Die Nachtsschicht war gut drauf und zumindest mir gegenüber im Verhalten auch angemessen (bei einer anderen Pat. sah das leider anders aus). Anders war es dann bei der Frühschicht. Es ist nicht okay, wenn Pflegepersonal ihre schlechte Laune, Überheblichkeit und Willkür am Pat. auslässt. Das ist wenig professionell, zumal wir Pat. nichts für Ihre schlechte Laune oder Ihre Unlust können. Sie haben diesen Job bewusst gewählt und gerade auf der Akutstation, wo Menschen liegen, die wirklich Schlimmes erlebt haben, sonst wären sie ja nicht da, erwarte ich einen respektvollen Umgang. Pat. mit Schmerzen ewig schreien zu lassen, sich über sie lustig zu machen und dann anzuschreien und ihnen zu drohen, ist kein vernünftiger menschenwürdiger Umgang. Ebenso von einer Pat., die angibt, Schluckbeschwerden zu haben, zu erwarten, dass sie feste Nahrung isst und Tabletten schluckt, und dann genervt nach 2 Minuten abzuziehen, weil sie es nicht kann, empfinde ich als einen mehr als fragwürdigen Umgang. Ich kann mir vorstellen, dass die Arbeit gerade auf so einer Station alles andere als einfach und nerven- und kraftzehrend ist. Aber das rechtfertigt nicht einen solchen Umgang. Aus diesem Grund würde ich mich dort niemals über mehrere Tage oder Wochen behandeln lassen. Für eine akute Krisenintervention über Nacht zum Eigenschutz würde ich aber jederzeit wiederkommen. P.S. Die Sauberkeit der Sanitäranlaglen könnte und sollte deutlich verbessert werden.
Sehr sehr unfreundlicher pfleger bei der tagesklinik! Wenn er kein bock auf sein Job hat soll er sich nen anderen suchen Bei Drogenvorgeschichten wird man gleich als Junkie abgestempelt einfach nur erbärmlich
Freundliche Pfleger und Plegerinen und kompetente Ärzte
Sehr gut
Informationen über Universitätsklinikum Magdeburg Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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